Kategorie: Geschichte (Seite 2 von 2)

Vortrag Heuerlingswesen

„Wenn der Bauer pfeift, … – Über das Heuerlingswesen in Nordwestdeutschland“

Vier Jahrhunderte Heuerlingswesen, seit Mitte des 20. Jahrhunderts verschwunden: Man kennt die früheren Heuerlingshäuser entweder verfallen oder sehr gut restauriert. Und was weiß man darüber hinaus? In dem Vortrag geht es um die Entstehung, Entwicklung und Verbreitung des Heuerlingswesen. Es werden vorherrschende gesellschaftliche Strukturen und Folgeerscheinung wie großes Elend und „Nebenbeschäftigungen“ (z.B. Textilherstellung, Hollandgängerei und v.a.m.) aufgezeigt. Anhand von vielen Beispielen und Geschichten soll diese Zeit beleuchtet werden.

Die Veranstaltung der Stadtführer Espelkamp findet am Donnerstag, den 21. März 2019, ab 19:30 Uhr im Chronikraum des DGH statt. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 50 Personen begrenzt. Daher ist eine vorherige Anmeldung im Kulturbüro Espelkamp erforderlich. Der Eintritt beträgt 3,- Euro pro Person.

Vortrag 1. WK

Der Erste Weltkrieg endete vor 100 Jahren

Dorfgemeinschaft lädt ein: „Der Landkreis Lübbecke und der Erste Weltkrieg“

Ein Vortrag zum Thema findet am Freitag, 12. Oktober 2018, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Alt-Espelkamp, Schulstraße 2, statt.

In diesem Jahr jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges. Angesichts der aktuellen Weltlage möchte die Dorfgemeinschaft »Aktives Alt-Espelkamp« einen Blick auf das Geschehen vor hundert Jahren werfen. An diesem Abend berichtet der Referent Dr. Heinz-Ulrich Kammeier über die Verhältnisse in den Kriegsjahren im Landkreis Lübbecke. Der Referent geht darauf ein, was die Menschen zu jener Zeit bewegte, wie sich der Alltag in den Kriegsjahren an der sogenannten „Heimatfront“ gestaltete. Namenstafeln der Kriegsteilnehmer zeugen im Chronikraum vom Einschnitt in das Dorfleben. Denn allein aus der Altgemeinde sind in den Jahren 1914 bis 1918 35 Einwohner gefallen sowie sechs als vermisst gemeldet. Weitere 105 Einwohner standen an der Front.

Begleitet wird der Vortrag von einer kleinen Ausstellung. Wer Daheim noch Unterlagen, wie Soldatenportraits, Feldbriefe, Tagebücher von der Front oder Fotos aus diesen Jahren besitzt und diese für einen Abend zur Verfügung stellen möchte, kann diese Unterlagen gerne zum Vortrag mitbringen.

Es wird ein Unkostenbeitrag von drei Euro pro Person erhoben. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 50 begrenzt. Daher ist eine Anmeldung bei der Vorsitzenden Margret Möller unter Telefon (05772) 77 29 erforderlich.

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